Mechwarrior 5 - Mercenaries im Test: Was taugt die Mech-Ballerei? Jetzt mit Testvideo! (2024)

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Die waffenstarrenden Kampfroboter aus dem 31. Jahrhundert kehren zurück: Wie gut ist die erste, auf Solospieler ausgerichtete Battletech-Simulation seit 17 Jahren? Wir haben uns für euch durch die komplette Innere Sphäre geballert!

Ziemlich genau 17 Jahre sind seit der Veröffentlichung der Mechwarrior-4-Erweiterung, die ebenfalls Mercenaries hieß, vergangen. Die Battletech-Lizenz lag seitdem zwar nicht unbedingt brach, richtig gepflegt wurde sie aber auch erst wieder seit kurzem. Vor eineinhalb Jahren veröffentlichte der Battletech-Schöpfer Jordan Weisman mit seiner neuen Firma Harebrained Schemes ein vorzügliches Strategiespiel mit Battlemechs, das Fans und auch uns sehr glücklich machte. Zuvor hielt seit 2013 nur Entwickler Piranha Games mit Mechwarrior Online die Battletech-Fahne hoch. Und so gut das Free2Play-Actionspiel auch war, viele Fans konnten sich einfach nicht mit den teilweise sehr chaotischen Online-Schlachten für bis zu 24 Spieler und dem auf Mikrotransaktionen basierten Gameplay anfreunden. Umso größer war die Freude, als Ende 2016 bekannt wurde, dass Piranha Games am Solo-Abenteuer Mechwarrior 5: Mercenaries arbeitete, das nun endlich fertig geworden ist.

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Willkommen im 31. Jahrhundert!

Wer zwar schon mal von Battletech gehört, sich aber nicht wirklich ausführlich mit dem über 30 Jahre alten Science-Fiction-Universum beschäftigt hat, kann bestimmt mit den oben genannten Fachbegriffen nur wenig anfangen. Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Normalerweise kein fairer Kampf. Die 40 Tonnen schwere Cicada aus dem Haus Davion kann es im Normalfall nicht mit einem 80-Tonner wie dem Awesome aufnehmen. Dummerweise ist unser Mech schon etwas stärker angeschlagen.Wir bringen also erst einmal etwas Licht ins Dunkel: Im Mittelpunkt von Battletech stehen bis zu 100 Tonnen schwere Kampfmaschinen, genannt Battlemechs. Die Piloten, die diese waffenstarrenden Monster steuern, nennt man Mechwarrior. Auch wenn sich die detailliert ausgearbeitete Hintergrundgeschichte über viele Jahrhunderte zieht, spielt Mechwarrior 5, wie auch das Battletech-Strategiespiel, am Anfang des dritten Jahrtausends, genauer gesagt ab dem Jahr 3015. Die Menschheit hat hunderte Planeten besiedelt, von denen ein Großteil zu einem Sternenreich namens Innere Sphäre gehört. Fünf große Herrscherhäuser (Liao, Kurita, Davion, Steiner und Marik) haben dieses Gebiet untereinander aufgeteilt und bekriegen sich ständig, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Ein Reich, fünf Herrscher, viele Kriege

Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Ein Teilbereich des Sternereichs, genannt Innere Sphäre, das die Grenze zwischen den Häusern Davion (Gold) und Liao (Grün). Fun Fact: ihr könnt jeden Planeten auf der riesigen Sternenkarte bereisen.Das große Ziel aller Beteiligten ist natürlich die komplette Herrschaft über alle Planeten. Das bevorzugte Kriegswerkzeug in den zahlreichen Scharmützeln sind Battlemechs - oder kurz Mechs genannt -, die Könige aller Schlachtfelder. Und weil so ein Mech eine kostspielige Angelegenheit ist (Ersatzteile, Wartung, Arbeitsstunden usw.), heuern die fünf großen Häuser gerne Söldner an, um Geld und Ausrüstung zu sparen und sich nicht selbst die Finger schmutzig machen zu müssen. Noch eine kurze Erklärung für alle, die mit Battletech vertraut sind: Mercenaries spielt storytechnisch in einer Zeit, bevor die Clans auftreten und das ganze Universum mal kurz auf den Kopf stellen. Wer wenig Ahnung von Battletech hat, der kann diese nur für Fans relevante Info auch gleich wieder vergessen.

Familiendrama zum Start

Die Geschichte von Mechwarrior 5: Mercenaries dreht sich um eine kleine, familiäre Söldnertruppe, die sich mehr schlecht als recht durchschlägt. Als der Anführer der Einheit bei einem Überraschungsangriff das Zeitliche segnet, fällt die Leitung seinem Sohn zu, dessen Rolle in Mercenaries ihr übernehmt. Euer Auftrag: die Söldnertruppe praktisch von null neu aufbauen, um Rache an den fiesen Mördern eures Vaters zu nehmen. Dazu gehören nicht nur Missionen, die ihr bestreiten müsst, sondern auch die organisatorische und finanzielle Planung des Betriebs. Ihr müsst Mechs kaufen und verkaufen, euch um die Versorgung mit Ersatzteilen kümmern, Piloten anheuern und vor Aufträgen gut über die Konditionen verhandeln, um das Maximum herauszuholen. Nach und nach baut ihr euch über erfolgreiche Missionen einen gewissen Ruf auf, der es euch ermöglicht, lukrativere Aufträge an Land zu ziehen und schlagkräftigere Battlemechs ins Gefecht zu führen.
Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - In kalten Umgebungen ist die Hitzeentwicklung bei allen Mechs etwas verringert.

Anspruchsvolle Ballereien

Mechwarrior 5: Mercenaries ist eine Mischung aus Action-Spiel und Simulation, die durchaus ein gewisses Maß an taktischem Vorgehen in Missionen erfordert. Schließlich ist nicht jeder Auftrag gleich. Mal müsst ihr einen Stützpunkt angreifen und diesen zerstören, ein anderes Mal einen Mech-Krieger einer bestimmten Fraktion und seine Unterstützer aus dem Weg räumen. Es gibt außerdem noch Verteidigungsmissionen, bei denen ihr Angreifer davon abhalten müsst, ein bestimmtes Ziel zu vernichten. Am Ende kommt es immer das Gleiche raus: Ihr bekämpft andere Mechs und Unterstützungstruppen (Panzer, Helikopter und Gefechtstürme). Aber auch wenn die Missionen nicht allzu viel Abwechslung liefern, könnt ihr dennoch nicht blindlings feuernd durch die Gegend laufen. Dafür ist der grundsätzliche Schwierigkeitsgrad in den Aufträgen, der zudem an die Reputation eurer Söldnertruppe gebunden ist, einfach zu hoch. Einen Easy-Mode sucht ihr in Mechwarrior 5: Mercenaries vergeblich. Umso wichtiger ist es, dass ihr euch eingehend mit der Kontrolle und den Fähigkeiten eurer Metallmonster beschäftigt.

Bis zu 100 Tonnen brachiale Feuerkraft

Alles, was ihr grundsätzlich über die Steuerung eines Battlemechs wissen müsst, erfahrt ihr in der Tutorial-Mission anhand eines 50 Tonnen schweren Centurion-Mechs, der über eine formidable Bewaffnung verfügt. Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Eine Übersicht über alle verfügbaren Battlemechs und ihren jeweiligen Zustand. Der Hunchback unseres KI-Kollegen musste viel einstecken. Die Panzerung ist ziemlich hinüber und auch ein mittelschwerer Laser ausgetauscht werden. Dauer der Reparatur: zwei bis drei Wochen.Die Waffensysteme eines Mechs lassen sich grundsätzlich in Raketen, Energiewaffen und ballistische Waffen unterteilen, wobei es im Hinblick auf Durchschlagskraft, Hitzeentwicklung und Reichweite verschiedenste Varianten gibt. In der Regel gibt es von jedem Mech mehrere Varianten, deren Eigenheiten sich natürlich auf die Einsatzmöglichkeiten auswirken. Im Prinzip könnt ihr ein Mech-Chassis auch selbst mit Waffen, Hitzetauscher und Ausrüstung bestücken und euch so euren Traum-Mech zusammenbauen. Dies erfordert aber ein sehr gutes Verständnis für die einzelnen Komponenten, sowie deren Vor- und Nachteile. Ein Blick auf die Waffensysteme und die Grundwerte eines Battlemechs (Gewicht, Panzerung, Feuerkraft, Kühlung, Geschwindigkeit, Sprungkraft und maximale Waffenreichweite) geben euch einen guten Eindruck von dessen Leistungsfähigkeit im Kampf. Die Tonnage gibt auch Aufschluss darüber in welche Kategorie ein Mech gehört: Leicht (20 bis 35 Tonnen), mittel (40 bis 55 Tonnen), schwer (60 bis 75 Tonnen) oder Assault (80 bis 100 Tonnen). Ein leichter Mech ist natürlich viel beweglicher und schneller als ein 100-Tonnen-Monster wie der gefürchtete Atlas.
Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Dieses Bild aus eurem Mech-Hangar verdeutlicht, wie groß die Kampfmaschinen sind. Zwischen Missionen könnt ihr in Ego-Sicht auf eurem Raumschiff herumlaufen und euch umsehen.

Mit Maus, Tastatur und guten Reflexen

Es gibt drei Steuerungsmöglichkeiten in Mechwarrior 5: Mercenaries: Gamepad, Joystick oder Maus- und Tastatur.

Wir haben uns nach ausführlichen Tests aller Optionen für Letztere entschieden, weil das in den teilweise hektischen Gefechten, in denen jeder Schuss sitzen muss, die größte Kontrolle über Battlemech und KI-Mitstreiter bietet. Ihr steuert euren Mech hier Shooter-typisch mit den Tasten W, A, S und D während ihr mithilfe der Maus den Oberkörper des Mechs bewegt. Weil die Waffen eines Mechs in der Regel im Hinblick auf ihre Reichweite zu Feuergruppen zusammengefasst werden, empfiehlt sich eine Maus mit mindestens drei oder vier Tasten. Alles, was darüber hinaus geht, könnt ihr auch über die Tastatur abfeuern. Die Zielerfassung über die Tasten R und T ist etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert nach kurzer Zeit aber ganz gut. Über die F-Tasten des Keyboards gebt ihr den bis zu drei KI-Mitstreitern einfache Befehle, die die Kollegen dann zumeist zuverlässig befolgen. Insgesamt ist die Steuerung gut durchdacht und trotz vieler Funktionen nicht unnötig überladen.

Während das Gamepad von allen Steuerungsoptionen am schlechtesten abschneidet, fühlt sich die Joystick-Steuerung (wir haben MW5 mit einem Logitech Extreme 3D Pro ausprobiert, der über 12 Aktionstasten, Schubregler und Coolie-Hat verfügt) zwar realistisch und gut an, ist in den entscheidenden Momenten aber zu träge und umständlich. Mit etwas längerer Einarbeitung kann man aber auch hier bestimmt ganz gute Ergebnisse erzielen. Die Entwickler erweitern auch weiterhin die Liste unterstützter Joysticks.
Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Die riesigen Entfernungen zwischen den einzelnen Planeten werden mit Hilfe dieser Jump Ships bewältigt, die viele Raumschiffe befördern können.

Schwerer ist nicht immer besser

Eine typische Mission in MW5 läuft so ab: Ihr sucht euch auf der riesigen Sternenkarte der Inneren Sphäre einen Planeten in einer politischen Konfliktzone aus, auf dem es einen Auftrag gibt, der für euren aktuellen Ruf als Söldner geeinigt ist. Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Erzeugt ihr durch eure Waffensysteme zu viel Hitze, riskiert ihr eine Not-Abschaltung. Damit wird euer Mech für einige Sekunden zu einem reglosen Ziel für Angreifen. Unbedingt vermeiden!Danach begebt ihr euch mit eurem Raumschiff, auf dem zwölf kampfbereite Mechs gleichzeitig untergebracht werden können, dorthin und handelt die Eckdaten des Gefechts aus. Ihr könnt die Grundparameter des Vertrags anpassen und auf diese Weise einstellen, wieviel ihr an Bezahlung erhaltet, wie viel Schrott euch vom Schlachtfeld zusteht (Salvage) und wie hoch die Schadensabdeckung für eure Mechs ist. Dafür benötigt ihr Verhandlungspunkte, die wiederum davon abhängen, wie euer Vertrauensverhältnis zum jeweiligen Arbeitgeber ist. Wer also besonders viele Aufträge für eines der herrschenden Häuser verrichtet, kann so deutlich bessere Konditionen erreichen. Danach geht es zur Mech-Auswahl, wobei eure Kampfmaschinen ein maximales, vom Schwierigkeitsgrad bzw. vom Ruf abhängiges Gesamtgewicht nicht überschreiten dürfen. Es empfiehlt sich daher, nicht nur schwere Mechs zu horten, sondern auf ein ausgewogenes Verhältnis aller Klassen zu achten. Wenn ihr die gewünschten Battlemechs ausgewählt habt, müsst ihr noch Piloten für die Kampfmaschinen zuteilen. Einen Mitstreiter erhaltet ihr kurz nach Spielstart kostenlos im Rahmen einer Mission. Weitere könnt ihr auf speziell gekennzeichneten Industrieplaneten anheuern. Die meisten sind aber noch grüne Rekruten und verbessern sich erst durch die Verwendung der verschiedenen Waffensysteme von Auftrag zu Auftrag. Sollte sich einer der KI-Kameraden in einer Mission verletzen, fällt er in der Regel für Wochen aus. Ihr solltet also stets ausreichend Ersatz zur Verfügung haben.

Zielsichere KI-Kumpels

Danach geht es endlich los: Abhängig vom Auftrag seid ihr entweder sofort mitten im Kampfgeschehen oder müsst zu eurem Missionsziel bzw. den Zielen marschieren. Geht es darum, ein bestimmtes Ziel zu zerstören oder zu verteidigen, rücken die Gegner zumeist in Angriffswellen an. Feinde erwarten euch stets in drei Formen: Mechs in unterschiedlichen Gewichtsklassen, sowie Helis und Panzer. Während die letzten beiden Gegnertypen eher in die Kategorie "nervig" fallen, solltet ihr sie dennoch nicht unterschätzen und schnellstmöglich aus dem Weg räumen. Glücklicherweise agieren eure KI-gesteuerten Lanzenkameraden (Eine Lanze ist ein Kampfverband, der aus bis zu vier Mechs besteht) intelligent und greifen besonders kleine Gegner schnell und zielgerichtet an. Wenn es gegen Mechs geht, empfiehlt es sich aber, ihnen Prioritätsziele zuzuweisen, um Kämpfe ökonomischer zu gestalten. So gut eure KI-Kumpels auch sind, am Ende kommt es besonders auf eure strategischen und kämpferischen Fähigkeiten an, um lebendig aus den teilweise knüppelharten Missionen herauszukommen. Und natürlich darauf, wie gut ihr die Möglichkeiten eures Mechs nutzt, um Schaden zu vermindern und Gegner schnell auszuschalten. Story-Missionen und Neben-Quests sind von Natur aus sehr herausfordernd und oft nicht auf den ersten Versuch zu schaffen. Bei Standardaufträgen variiert der Schwierigkeitsgrad stark, was sich auch auf den Spielspaß auswirkt.
Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Ein mächtiger King Crab Assault Mech. (Offizieller Screenshot)

Shopping auf dem Schwarzmarkt

Egal, wie gut ihr kämpft: Nach einer Mission sind erst einmal Reparaturen fällig. Wie umfangreich diese ausfallen und wie viel Spielzeit dafür draufgeht, hängt vom Ausgang der Mission und dem Zustand aller beteiligten Mechs ab. Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Lass uns shoppen gehen. Auf diversen Industrieplaneten könnt ihr wertvolle Ausrüstung und Mechs kaufen. Und wer es mit dem Gesetz nicht so genau nimmt, der sucht sich einfach eine Siedlung mit Schwarzmarkt.Einfache Reparaturen an Gerätschaften und Panzerung gehen schnell vonstatten und sind auch recht günstig. Müssen Ausrüstungen und Waffensysteme komplett ausgetauscht werden, ist die ganze Angelegenheit etwas kniffliger. Denn um ein passendes Ausrüstungsteil einzubauen, müsst ihr es auch auf Lager haben und das ist - besonders zu Beginn des Spiels - gar nicht so selbstverständlich. Ganz besonders, wenn ihr in eure Mechs nicht die Standard-08/15-Ersatzteile einbauen wollt, sondern hochqualitativere Varianten, die bessere Grundwerte bieten, aber auch deutlich teurer sind. Im Prinzip gilt das Gleiche auch für Battlemechs. Denn auch wenn ihr gelegentlich einen Mech als Schrott- oder Missionsbelohnung bekommt, werdet ihr euch die richtig interessanten Modelle in der Regel kaufen müssen. Die beste Chance, an gutes Equipment und mächtige Mechs zu kommen, stellen Industrieplaneten dar, die ihr anfliegen müsst, um zu sehen, was dort angeboten wird. Die andere Möglichkeit, an gute Ausrüstung zu kommen, stellen Planeten mit einem Schwarzmarkt dar. Manchmal enthält das Angebot des jeweiligen Marktplatzes auch rare Mechs in Top-Zustand oder gar Hero-Battlemechs, die sich durch besondere Ausstattung auszeichnen. Natürlich sind solche Angebote alles andere als günstig und genug Geld besitzt man als Anführer einer Söldnertruppe eigentlich nie. Schließlich geht bei euren Mechs ständig was kaputt und laufende Kosten für euer Schiff und eure Besatzung habt ihr natürlich auch.

Auf Tour durch die Innere Sphäre

Mechwarrior 5: Mercenaries ist ein ziemlich umfangreiches Abenteuer. Das liegt daran, dass ihr euch mühselig durch (stellenweise mehrstufige) Standardaufträge und umfangreichere Neben-Quests grinden müsst, um im Ruf aufzusteigen. Gelingt euch dies, habt ihr euch in der Regel eine neue Story-Mission vor der Brust, die euch in Sachen Schwierigkeitsgrad alles abverlangen wird, was eure Fähigkeiten und euer aktueller Mech-Hangar hergeben. Dann startet der Grind zum nächsten Stufenaufstieg von Neuem. Wir hätten uns deutlich mehr Story-Missionen gewünscht, dann würde sich die Kampagne, für die ihr mindestens 50 Stunden veranschlagen solltet, nicht gar so lange ziehen. Auch wenn Mechwarrior 5 auf Solospieler ausgelegt ist, gibt es dennoch einen kooperativen Mehrspielerpart. Über diesen könnt ihr Freunde einladen, euch in der Kampagne zu unterstützen oder eigene Koop-Mission mit frei wählbaren Parametern einrichten. Aus Zeitgründen haben wir uns für diesen Test aber auf die Solovariante des Spiels konzentriert.

Außerdem beliebt bei PC-Games-Lesern

Mechwarrior 5: Video zeigt die Inhalte der Erweiterung "Legend of the Kestrel Lancers"0"Legend of the Kestrel Lancers" ist die nächste Erweiterung von Mechwarrior 5: Mercenaries, die zusätzlich mit einem neuen kostenlosen Nahkampf-Update diverse Features bereithält. So gibt es eine lineare Kampagne, die den vierten Erbfolgekrieg thematisiert und aus 14 Missionen besteht. In diesen können sich die Spieler in den Schlachten des Inner-Sphere-Konflikts beweisen. Des Weiteren kommen sieben neue Quest-Linien hinzu, die zehn Schlacht-Szenarien des totalen Kriegs beinhalten. Die urbanen Kämpfe finden in riesigen Großstädten statt und für Mechs gibt es zusätzliche Modifikationen. Neue Garnisonen, Biome und prozedurale Inhalte runden die Legend-of-the-Kestrel-Lancers-Erweiterung ab.MechWarrior 5: Steam-Release auf Frühling 2021 verschoben6Release von MechWarrior 5 und dem Heroes of the Inner Sphere DLC auf Steam und GoG wurde auf Frühling 2021 verschoben.MechWarrior 5: Release des ersten DLCs verschoben0Der erste große DLC "Heroes of the Inner Sphere" für das Actionspiel MechWarrior 5 lässt länger auf sich warten als bisher gedacht.

Quelle: Piranha GamesMechwarrior 5: Mercenaries - Dieser Bildschirm gibt einen Überblick über den Zustand eurer Söldnertruppe, inklusive des Rufs bei verschiedenen Auftraggebern.In technischer Hinsicht reißt Mechwarrior 5 keine Bäume aus. Die Mechs sind zwar detailliert und können hübsch bemalt werden, die Levels und Effekte sind für aktuelles Grafikniveau im Jahr 2019 aber nur irgendwo zwischen zweckmäßig und gut angesiedelt. Das kann die Unreal Engine eigentlich besser. Das Schadensmodell, das sowohl bei Mechs als auch bei Gebäuden zur Anwendung kommt, ist gelungen, aber am Ende auch nicht aufsehenerregend gut, weil sich manche Gebäude nicht völlig zerstören lassen. Auch wenn es in der Inneren Sphäre hübsche Ecken gibt, hat uns MW5 rein optisch also nicht komplett umgehauen. Besser ist da die Soundkulisse gelungen: Die englische Sprachausgabe, die euch auch in der deutschen Fassung des Spiels begleitet, ist ebenso stimmig wie der rockig angehauchte Soundtrack des Spiels und die Soundeffekte.

Wertung zu MechWarrior 5 (PC)

Wertung:

7/10

Pro & Contra

Anspruchsvolle Shooter-SimViele Mech-ModelleAbwechslungsreiche LevelsSehr nah an der LizenzStimmungsvoller SoundtrackGelungene Steuerung mit Maus und Tastatur

Spannungsarme, schleppend erzählte StoryStellenweise unausgegorener SchwierigkeitsgradZu oft wiederholende SprachsamplesRepetitive Missionen und MissionsartenZu wenig Story-Missionen, zu viele motivationsarmes StandardgeplänkelGegner tauchen in manchen Missionen direkt vor dem Spieler aus dem Nichts auf

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Mechwarrior 5 - Mercenaries im Test: Was taugt die Mech-Ballerei? Jetzt mit Testvideo! (2024)
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